Wie aus einem Schulstreik eine weltweite Bewegung wurde

Nathalie Reichel

Seit zwei Jahren setzen sich Jugendliche und junge Erwachsene auf der ganzen Welt mit viel Herzblut für eine wirkungsvolle Klimapolitik ein. Ein Leitspruch der Bewegung lautet: global vernetzt, lokal verankert. Die sogenannte ‹Klimajugend› war und ist deshalb auch in Riehen vertreten.

Wer meint, der Klima-Aktivismus der jungen Menschen sei etwas Neues, der täuscht sich. Ebenso wer meint, die junge schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg habe mit dem 2018 initiierten «Schulstreik für das Klima» die heutige Jugend auf völlig neue Ideen gebracht. Und wer meint, der Klima-Aktivismus beschränke sich auf demonstrierende, ja rebellierende Jugendliche, die seit Ende 2018 weltweit immer wieder auf die Strassen strömen, der täuscht sich erst recht. Doch eins nach dem anderen. Zweifellos hat sich in den letzten zwei Jahren etwas verändert. Und diese Veränderung hat natürlich auch irgendwo einen Ursprung. Am 20. August 2018 veröffentlichte die 16-jährige Greta Thunberg auf der Social-Media-Plattform Instagram ein Foto, worauf sie vor dem schwedischen Parlament stehend und ein selbst angefertigtes Plakat haltend zu sehen ist: «Schulstreik für das Klima» lautete die Botschaft auf Schwedisch. Anlass für diesen (zunächst sehr diskreten) Protest war die Wahl des Schwedischen Reichstags im September 2018. Was die Jugendliche damit sagen wollte: Die Politik muss etwas für das Klima tun! Wenige Monate später folgten Tausende von Schülerinnen und Schülern auf der ganzen Welt ihrem Paradigma.

DER TROPFEN, DER DAS FASS ZUM ÜBERLAUFEN BRACHTE
Dass sich das Klima in einer Krise befindet, war schon viel früher klar. Die wissenschaftlichen Fakten, die dies unter Beweis stellen, lagen vor und das 2015 verabschiedete Übereinkommen von Paris sieht konkrete Ziele zur Eindämmung der Klimakrise vor. Sogar der Wille, diese Ziele zu verfolgen und sich für das Klima und eine umweltfreundliche Lebensweise zu engagieren, existierte bei vielen Jugendlichen schon lange. Man verzichtete beispielsweise auf Flugreisen oder kaufte regional ein. Ernährte sich vegan. Nutzte den Zug statt das Auto. Man setzte sich im Prinzip für das Klima ein – allein im stillen Kämmerlein. «Wenn aber Tausende von Leuten dafür auf die Strasse gehen, dann zeigt das eine viel grössere Entschlossenheit und der Einsatz für das Klima bekommt eine völlig andere Dynamik», erklärt der 20-jährige Klima-Aktivist Philippe Kramer aus Riehen. «Greta Thunberg war lediglich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.» Oberstes Ziel sei es gewesen, die Aufmerksamkeit der Politik und der Öffentlichkeit auf die Klimakrise zu lenken und gleichzeitig das Interesse zu wecken, etwas dagegen zu unternehmen. «Ich hätte niemals gedacht, dass diese Bewegung solche Massen aufnehmen wird.» Momentan stehen wir wohl an einem Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt: Der Wille, das Klima, unser Klima zu schützen, ist da. Jetzt erst recht.

JÜNGERE SEMESTER AM START
Gerade in den ersten Monaten wurden die an den Strassendemonstrationen beteiligten Schülerinnen und Schüler mit dem Vorwurf des Schulschwänzens konfrontiert. Tatsächlich machen bis heute Jugendliche und junge Erwachsene die überwältigende Mehrheit der «Fridays for Future»-Bewegung aus und nicht ohne Grund war «Klimajugend » das Deutschschweizer Wort des Jahres 2019. Aber wieso sind es gerade die jungen Leute, die ein solch grosses Engagement zeigen? Die Antwort ist wenig überraschend und ziemlich pragmatisch: Es ist die junge Generation, welche die Welt in den nächsten Jahrzehnten bewohnen und demnach die Folgen der Klimakrise miterleben wird. Die 18-jährige Timea Pollheimer, Riehener Klima-Aktivistin und Mitglied des Jungen Rates, weist aber darauf hin, dass auch die älteren Semester in der Bewältigung der Klimakrise gefragt seien. Sie seien ausserdem verantwortlich, dafür zu sorgen, dass die nächsten Generationen auf dieser Welt gut leben könnten. «Schliesslich braucht es alle», resümiert sie. Junge Aktivistinnen und Aktivisten gehen dem Klima zuliebe regelmässig auf die Strassen, fertigen Plakate an, halten Reden, tun aber bei Weitem nicht nur das. Die Teilnahme an internationalen Konferenzen, die Lancierung von Kampagnen, die Organisation von Projekten und die Pflege eines ökologischen Lebensstils sind genauso wesentliche Bestandteile des jungen Klima-Aktivismus. Die Ziele, die dahinterstecken, sind mindestens so vielfältig wie die Klimabewegung selbst: In erster Linie soll weltweit die Aufmerksamkeit auf die Problematik gelenkt und die Gesellschaft dafür sensibilisiert werden. Eng damit verbunden ist die Intention, Druck auf die Politik auszuüben, damit Entscheide getroffen und auch umgesetzt werden. Von besonderer Bedeutung ist ausserdem die Diskussion über Klimagerechtigkeit. Eine Frage als Beispiel: Wie gerecht verhalte ich mich, wenn ich ständig mit dem Flugzeug reise, gegenüber jenen Menschen in Südamerika, die aufgrund des Hochwassers ihr gesamtes Hab und Gut und ihre Existenz verlieren? Philippe Kramer erklärt, dass gewisse Folgen der Klimakrise für uns momentan vielleicht einfach unangenehm, in anderen Regionen der Welt aber verheerend sind, und fügt entschlossen hinzu: «Ich möchte in 30 Jahren mit gutem Gewissen auf die heutige Zeit zurückblicken und sagen können: ‹Doch, ich habe es immerhin versucht, die Klimakatastrophe zu verhindern.›»

STATEMENTS DER KLIMAJUGEND IN DEN WENKENHOFGESPRÄCHEN
Das brandaktuelle Thema «Klimawandel» stand auch in den Riehener Wenkenhofgesprächen Ende Mai 2019 im Fokus. ‹Die Welt am Abgrund?!›, lautete die provokative Fragestellung. Am ersten Abend wurde über Nachhaltigkeit und Ressourcen diskutiert. Die fünf Gäste des zweiten Abends betrachteten den Klimawandel aus einer anderen Perspektive: Zentral war die Frage, was wir Menschen dagegen unternehmen können und sollen. Auch die Klimajugend war an diesem zweiten Gespräch vertreten, nämlich durch die Aktivistin Marie-Claire Graf, die an der Universität Zürich Umwelt- und Politikwissenschaften studiert. Ihrer Ansicht nach ist es enorm wichtig, globale Themen wie den Klimawandel auf das Lokale herunterzubrechen und den Leuten nahezubringen. Eines ihrer wichtigsten Statements im Gespräch war das folgende: «Die Klimapolitik ist keine Sonderpolitik, sondern muss in alle Entscheide einfliessen.» Der Einsatz für das Klima dürfe nicht nur auf einen Bereich, eine Person oder eine Strategie fokussieren, denn schliesslich brauche es alle: die Landwirtschaft, die Privatwirtschaft, die Politik, die Bildung, die Medien, jeden einzelnen Menschen. «Klimapolitik bedeutet Zusammenarbeit», brachte es die 24-Jährige auf den Punkt. Die fruchtbaren Diskussionen in der Reithalle des Wenkenhofs hätten etwas Wichtiges bewiesen, nämlich dass man bereits ein gemeinsames Ziel vor Augen habe und in die gleiche Richtung blicke. Gleichzeitig betonte Marie-Claire Graf aber auch: «Es braucht noch mehr aktive Unterstützer dieser Vision. Jeder und jede von uns kann etwas dazu beitragen.»

RIEHEN SOLL KLIMA-VORBILD BLEIBEN DANK EINER VOLKSANREGUNG
Kurze Zeit nach den ersten Demonstrationen hatte die Klimabewegung Riehen erreicht. Obwohl – oder vielleicht gerade weil – die Gemeinde eine Energiestadt mit der höchsten Auszeichnung ‹European Energy Award Gold› ist, existieren hohe Ansprüche. «Riehen hat das Potenzial, seine Rolle und Verantwortung noch viel stärker wahrzunehmen », meint Philippe Kramer. «Die Gemeinde Riehen muss eine Vorbildfunktion haben. Wenn sie sich jetzt zurücklehnt, könnte sie ins Hintertreffen geraten. Und das möchte ich als Riehener verhindern.» Schon im Januar 2019 gründeten sieben in Riehen wohnende Schülerinnen und Schüler das Komitee ‹Riehener Jugend für eine lebenswerte Zukunft› mit dem Ziel, eine Volksanregung zu lancieren. Zwei der Komiteemitglieder, Timea Pollheimer und Philippe Kramer, begründen das Vorgehen: «Eine nachhaltige Klimapolitik fängt schon im Kleinen an, sprich: auf Gemeindeebene.» Die zwei Forderungen der Riehener Jugendlichen an den Einwohnerrat klangen drastisch und orientierten sich an den nationalen Klimastreik-Forderungen: Erstens solle die Gemeinde Riehen den Klimanotstand ausrufen, zweitens einen Massnahmenkatalog erarbeiten, sodass Riehen bis 2030 klimaneutral werde. Das heisst, der Treibhausgas-Ausstoss ist bis 2030 so zu begrenzen, dass er von der Natur ohne Schäden vollständig kompensiert werden kann. Für das Instrument der Volksanregung entschieden sich die Schülerinnen und Schüler, weil diese ab dem Alter von 14 Jahren unterschrieben werden kann. Das Komitee habe ein Zeichen setzen wollen, dass das Anliegen von der jungen Riehener Bevölkerung komme, erklärt Philippe Kramer. Die Volksanregung konnten deshalb nur bis zu 25 Jahre alte, in Riehen wohnhafte Personen unterzeichnen. Innerhalb weniger Wochen kamen fast doppelt so viele wie die notwendigen Unterschriften zusammen. Stolz überreichte das Komitee am 4. April 2019 die Volksanregung mit 182 Unterschriften dem Abteilungsleiter Publikums- und Behördendienste Patrick Breitenstein. Im Juni und erneut im Oktober 2019 prüfte die Kommission für Volksanregungen und Petitionen die vom Komitee eingereichte Volksanregung und verfasste einen Bericht an den Einwohnerrat. Dieser behandelte das Anliegen der Riehener Jugendlichen in seiner Sitzung vom 27./28. November 2019. Von den beiden Forderungen wurde nur die zweite betreffend Klimaneutralität in Riehen bis 2030 als Anzug an den Gemeinderat überwiesen. Dieser bekam den Auftrag, einen entsprechenden Massnahmenkatalog zu erarbeiten und ausserdem den Zwischenbericht zum Energiekonzept 2014–2025 nachzureichen, den er bereits 2018 hätte vorlegen müssen. Den Klimanotstand in Riehen auszurufen, hielt der Einwohnerrat hingegen nicht für sinnvoll: Erstens habe das kurze Zeit davor bereits der Kanton getan und zweitens sei dann die Gefahr zu gross, dass man sich tatsächlich weniger um eine nachhaltige Klimapolitik bemühe, weil man sich zu sehr auf den Ausruf des Klimanotstands verlasse. Die Komiteemitglieder reagierten unterschiedlich darauf. Während Philippe Kramer nachvollziehen kann, dass es nicht sinnvoll sei, auch auf Gemeindeebene den Notstand auszurufen, betrachtet Timea Pollheimer den Entscheid des Einwohnerrats kritisch: «Der Ausruf des Klimanotstands ist doch ein rein symbolischer Akt, der ein Zeichen setzt und gar nicht einschränkend ist.» Und überhaupt sei sie eher enttäuscht als zufrieden, weil viel Zeit ohne handfeste Ergebnisse verstrichen sei. «Wir können es uns nicht leisten, dass jeder Prozess so lange dauert, weil wir gerade in Sachen Klima schnell handeln müssen», erläutert die Riehener Klima-Aktivistin. Ihr Kollege Philippe Kramer hingegen spricht von einem «grossen Erfolg»: Schon dass die Volksanregung indirekt dazu geführt habe, den überfälligen Energiebericht einzufordern, sei befriedigend. Damit könne sich der Gemeinderat nun einen Überblick verschaffen und feststellen, an welchem Punkt Riehen momentan in der Klimapolitik stehe, und anhand dessen prüfen, welche Massnahmen für eine Klimaneutralität bis 2030 vonnöten seien. Zufrieden ist Philippe Kramer, zurücklehnen will er sich aber nicht: «Wir verfolgen seither, wie sich die Sache entwickelt, und werden überprüfen, ob die Anfertigung des Berichts nicht nur eine Pro-Forma-Übung ist.»

KLIMA-AKTIVISMUS 2020 – EIN WENIG ANDERS
So gut das Jahr 2019 für die Klimajugend lief, so schlecht fing das Jahr 2020 an. Durch die Corona-Krise rutschte das Thema Klimakrise auf der Prioritätenliste erst mal ein gutes Stück nach unten. «Wir hatten schlichtweg nicht mehr die gleiche Aufmerksamkeit wie zuvor», bestätigt Philippe Kramer. Das sei aber durchaus nachvollziehbar, sei doch die Pandemie eine akutere Gefahr. Das Coronavirus schaffte es trotzdem nicht, die Klimabewegung komplett lahmzulegen. «Sie nahm lediglich eine andere Form an», erklärt Marie-Claire Graf. Durch den Lockdown und das Homeoffice habe man viel mehr Zeit gehabt, sich konzeptionelle Gedanken zu machen, neue Ideen zu entwickeln und Aktionen zu planen. Selbst Konferenzen konnten online durchgeführt und Kampagnen auf den sozialen Medien lanciert werden. So teilten Zehntausende von Jugendlichen beispielsweise den Hashtag #Climatestrikeonline, um zu signalisieren, dass der Klimastreik online auf der Plattform Instagram weitergeht. Anders gesagt: Aus den Augen, nicht aus dem Sinn! Während dieser Zeit hat sich die Natur sogar etwas erholen können: kein Flugverkehr, nur wenige Autos auf den Strassen. Wer weiss, vielleicht blickt die Welt nach der Corona-Krise anders auf das Klima. Die Klimajugend kam aus der Zwangspause jedenfalls gestärkt und mit neuen Ideen zurück. Und das sollten wir auch tun. Schliesslich geht es doch um unser Klima.

DREI PERSONEN, DREI FRAGEN, DREI ANTWORTEN

NATHALIE REICHEL: Hat sich in Ihrem Alltag etwas geändert, seitdem Sie sich für das Klima einsetzen?
PHILIPPE KRAMER, 20 : Eigentlich fliege ich sehr gern. Ich liebe es, in einem Flugzeug zu sitzen und den Sonnenuntergang zu beobachten. Seit einigen Jahren fliege ich gar nicht mehr – und das heisst etwas. Mein Einsatz für das Klima ist jedoch nicht auf einzelne Handlungen zu reduzieren, denn umweltfreundlich zu leben ist eine Lebenseinstellung.

Wie reagiert Ihr Umfeld auf Ihr klimafreundliches Verhalten?
Sehr gut, meine Familie und meine Freunde haben mich sehr unterstützt. Ich hänge aber nicht an die grosse Glocke, was ich für das Klima mache, und genauso wenig verurteile ich andere Menschen, die sich nicht klimafreundlich verhalten.

Welchen Ratschlag würden Sie jemandem geben, der die Seriosität der Klimaproblematik nicht einsieht?
Sich eine halbe Stunde Zeit für eine Recherche zu nehmen und dabei der Frage auf den Grund zu gehen, was genau die Folgen des Klimawandels für den Menschen bedeuten. Anschliessend keine vorschnellen Schlüsse zu ziehen, sondern erst mal in Ruhe das Ganze auf sich wirken zu lassen.

NATHALIE REICHEL: Wie widerspiegelt sich der Klima-Aktivismus in Ihrem Alltag?
TIMEA POLLHEIMER, 1 8 : Ich bin mit der Mentalität aufgewachsen, bewusst mit der Umwelt umzugehen. Ökologisch zu leben ist für mich also nichts, was ich mir angewöhnen musste. Ich kaufe saisonal ein, esse kein Fleisch, reise nicht mit dem Flugzeug und wir haben in der Familie auch kein Auto.

Konnten Sie jemanden in der Familie oder im Freundeskreis zu etwas motivieren?
Tatsächlich ja. Die Familie meines Freundes ass früher häufig Fleisch. Durch mich lernte sie neue Rezepte für feine vegetarische Gerichte kennen. So konnte ich ihnen zeigen, dass auch Fleischersatz oder Gemüse ganz gut schmecken kann.

Wie könnte das Riehener Komitee künftig wieder aktiver werden?
Ich habe bereits einige Ideen. Man könnte mittels Informationskampagnen der Riehener Bevölkerung zeigen, wie sich die Gemeinde bereits für das Klima einsetzt. Oder man könnte naturnahe Projekte organisieren: zum Beispiel ein Bienenhotel bauen. So können die Menschen allmählich lernen, ganz bewusst im Einklang mit der Natur und dem Klima zu leben und dabei die Klimastreikenden nicht als etwas Aussenstehendes oder gar Übertriebenes zu betrachten.

NATHALIE REICHEL: Konnten Sie Ihr Umfeld durch Ihren Klimaeinsatz inspirieren?
MARIE-CLAIRE GRAF, 24 : Offenbar schon. Es sind zum Beispiel schon mehrere Leute auf mich zugekommen, die mit dem Zug in ein entferntes Land fahren wollten und mich um Empfehlungen oder Tipps gebeten haben. Das ist schön zu sehen, trotzdem müssen wir jetzt einen Schritt weitergehen. Es braucht noch eine grössere Veränderung.

Welche Massnahmen würden Sie im Hinblick auf den Klimaschutz treffen, hätten Sie die Macht dazu?
Ich würde Informationskampagnen organisieren, damit der Klimawandel der Bevölkerung verständlich gemacht werden kann. Wenn den Leuten die Klimakrise als solche bewusst wird und sie deren Dringlichkeit realisieren, muss man sie nicht mehr mit willkürlichen Massnahmen zu überzeugen versuchen. Wer das Verständnis für diese Krise hat, verhält sich dementsprechend.

Wie wichtig finden Sie, dass jede und jeder Einzelne klimafreundlich lebt?
Es ist wichtig, aber nicht mehr ausreichend. Wir haben nicht fünf vor, sondern schon fünf nach zwölf! Teilweise ist es nämlich schon zu spät, Tierarten sind bereits ausgestorben, die Klimakrise hat uns eingeholt. Schliesslich braucht es beides: einzelne Efforts und systematische Veränderungen. Eine Krise kann man nicht lösen, wenn alle ihr eigenes Ding machen.

Diesen Artikel finden Sie im Jahrbuch z'Rieche 2020

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